5 Top-Tipps, die Ihnen helfen können, wie ein Baby zu schlafen

Haben Sie sich jemals nachts in Ihrem Bett hin- und hergewälzt – unfähig, Ihren Geist zu beruhigen und wach bis in die frühen Morgenstunden? Haben Sie jemals bis spät in die Nacht auf einen Computerbildschirm gestarrt, nur um festzustellen, dass Sie unmittelbar danach Probleme hatten, in den Schlaf zu finden? 

Wenn Sie die beiden obigen Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, lesen Sie bitte weiter. Wir haben hier fünf Top-Tipps für Sie zusammengestellt, die Ihnen helfen können, besser zu schlafen, genug Zeit zur Regeneration zu finden und am nächsten Morgen wacher und fitter in den Tag vor Ihnen zu starten.

Weshalb ist eine hohe Schlafqualität eines der Geheimnisse zu einem gesünderen Leben?

Ausreichender Schlaf ist einer der wichtigsten Grundbausteine im Leben. Während der idealerweise sieben- bis neunstündigen Schlafphase (empfohlen für Erwachsene) kommt Ihr Körper zur Ruhe und hat Gelegenheit zur Regeneration. Ihre Organe, Muskeln und Zellen erholen sich und werden sogar einer „Reparatur“ unterzogen. Ihr Gehirn ist in dieser Zeit im Stande, den tagsüber angefallenen Stoffwechselabfall zu verarbeiten und abzubauen. In dieser Ruhephase werden auch neue neuronale Verbindungen geknüpft sowie Gedächtnis und Erinnerungsvermögen gestärkt.

Jüngere Forschungen haben einen Mangel an Schlaf bzw. schlechte Schlafqualität in Verbindung gebracht mit Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen, Gereiztheit, Angst- und Beklemmungszuständen, vorzeitigem Altern und sogar Alzheimer.

(Darstellung Auswirkungen von Schlafmangel:)

Gedächtnisstörungen Denk- und Konzentrationsstörungen

Stimmungsschwankungen Unfälle

geschwächtes Immunsystem hoher Blutdruck

Diabetes-Risiko Gewichtszunahme

verminderter Sexualtrieb erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten

Störungen des Gleichgewichtssinns

Quelle

Was beeinflusst Ihren Schlaf?

Hier ist eine Liste der acht Hauptfaktoren, die Einfluss auf Ihre Schlafqualität ausüben können.

1. Elektromagnetische Frequenzen (EMFs) von Drahtlosgeräten und „Dirty Electricity“ (Elektrosmog)

Sie sind sich nicht sicher, was „EMFs“ sind? Erfahren Sie mehr darüber in unserem Artikel „Elektromagnetische Strahlung – ein Leitfaden für Einsteiger“. (Link zum Blog-Post)

Falls Ihnen EMFs ein Begriff sind: Wussten Sie, dass die von Drahtlosgeräten emittierte Strahlung erwiesenermaßen sowohl Schlafqualität als auch Hirnfunktionen nachteilig beeinflussen kann? Nach Angaben des Environmental Health Trust, einer US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation für den Schutz von Umwelt und Gesundheit, kann es dadurch für den Körper sogar zu einer höheren toxischen Belastung kommen. 

Bei jüngeren Forschungsarbeiten wurde auch nachgewiesen, dass EMFs von Drahtlosgeräten den Eintritt der so genannten „Nicht-REM-Tiefschlafphase“ verzögern und die Gesamtdauer dieser Phase verkürzen kann. Die Nicht-REM-Tiefschlafphase ist die Schlafphase, in der der Körper Reparaturarbeiten an sich selbst vornimmt, erneut Körpergewebe bildet und das Immunsystem stärkt. Es ist also äußerst wichtig, dass Ihr Körper eine ausreichend lange Zeit in dieser Tiefschlafphase verbringt.

Doch das ist noch nicht alles. Die so genannte „schmutzige Elektrizität“, auch genannt Elektrosmog, ausgehend von niederfrequenten elektromagnetischen Feldern, die vom häuslichen Stromnetz und damit verbundenen Elektrogeräten emittiert werden, können sogar einen Einfluss auf Ihre Herzfrequenz ausüben.

Da wir von Qi-Technologies Experten darin sind, Ihnen bei der Lösung von Problemen zu helfen, die mit den Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung von Drahtlosgeräten zu tun haben, sind wir einen Schritt weiter gegangen, um zu erklären, wie Drahtlosgeräte, die elektromagnetische Strahlung emittieren, Ihre Schlafqualität beeinflussen können (Link zum Artikel – sobald freigegeben).

2. Licht

Licht beeinflusst Ihr Gehirn direkt durch spezielle lichtempfindliche Zellen in den Augen, die dem Körper signalisieren, ob es Tag oder Nacht ist. 

Blaues Licht, wie es einerseits im Spektrum des Tageslichts enthalten und andererseits von Geräten mit Bildschirm und Hintergrundbeleuchtung abgestrahlt wird, wirkt grundsätzlich stimulierend und aufmunternd. Wenn Sie also zur Abend- oder Nachtzeit zu viele Stunden vor einem Bildschirm mit hohem Blaulichtanteil verbringen, kann dies ihren Schlaf-Wach-Zyklus durcheinander bringen und zu Schlafstörungen führen. 

Erfahren Sie mehr darüber in Artikel „Wie beeinflusst blaues Licht Ihren Schlaf?“ (Link zum Blog) 

3. Schichtarbeit und Reisen

Schichtdienst am Arbeitsplatz und Reisen über mehrere Zeitzonen hinweg üben einen starken Einfluss auf unsere „innere Uhr“ aus und können bisweilen nachteilige Auswirkungen auf die Schlafqualität haben.

4. Stress, Schmerz, Angst, Beklommenheit und andere gesundheitliche Beeinträchtigungen

Wenn Sie konstant unter psychischem, emotionalem oder körperlichem Stress stehen, werden Sie wahrscheinlich Schwierigkeiten haben, leicht und schnell einzuschlafen. Schmerzen können ebenfalls den Schlaf beeinträchtigen oder gar häufiger unterbrechen. 

5. Arzneimittel, Kaffee, Alkohol und andere Substanzen

Koffein, Alkohol, Nikotin, Antihistamine (Medikamente zur Behandlung von Allergien) als auch bestimmte verschreibungspflichtige Medikamente einschließlich Betablockern, Alphablockern und Antidepressiva können Ihre Schlafqualität nachteilig beeinflussen.

6. Die Nahrung, die Sie zu sich nehmen

Die Nahrung, die Sie zu sich nehmen (einschließlich Getränken), kann sich sowohl vorteilhaft als auch nachteilig auf Ihre Schlafqualität auswirken. Hoch verarbeitete Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an Zucker bzw. Kohlenhydraten können sich nachteilig auf die Entspannungsphase vorm Zubettgehen auswirken. Ein übermäßiger Konsum von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln kann sogar Tiefschlafphasen unterbrechen, so dass Sie am nächsten Tag erschöpft statt ausgeruht sind.

7. Sport und Bewegung

Nach Angaben der US National Sleep Foundation ist die Schlafqualität umso höher, je weniger Zeit tagsüber im Sitzen verbracht wird, und je mehr Zeit jemand mit Sport und Bewegung verbringt. 

8. Ihr unmittelbares Schlafumfeld

Licht (vor allem mit einem hohen Blauanteil), Lärm, Geräusche, die Zimmertemperatur und die Qualität von Bett bzw. Matratze haben alle einen Einfluss auf Ihre Schlafqualität. Es gibt keine allgemein empfohlene Temperatur für das Schlafzimmer, doch ein etwas kühleres Schlafumfeld wirkt sich gewöhnlich Schlaf fördernd aus. Extreme Temperaturen bzw. Temperaturschwankungen im Schlafzimmer mindern im allgemeinen die Schlafqualität.

 

Was können Sie tun, um zu besserem Schlaf zu finden?

Hier sind fünf einfache Maßnahmen, die Ihnen zu gesundem und tiefem Schlaf verhelfen können.

  1. Begrenzen Sie EMF-Quellen wo immer möglich
  • Falls möglich, verringern Sie die Präsenz niederfrequenter EMFs im Schlafzimmer durch Herausdrehen der Sicherung für diesen Raum.
  • Schalten Sie Ihren WLAN-Router bei Nacht ab. Auch bei Nichtbenutzung emittiert ein Router kontinuierlich EMFs. (Link zum Artikel)
  • Entfernen Sie zur Nachtzeit Ihr Telefon und jegliche Drahtlosgeräte aus Ihrem Schlafzimmer und den Kinderzimmern.
  • Wenn Sie um die Schlafgewohnheiten Ihrer Kinder besorgt sind, lesen Sie bitte auch unseren Artikel „Wie EMFs die Gesundheit von Kindern beeinträchtigen“ (Link).
  1. Entwickeln Sie eine „schlaffreundliche Routine“ fürs Zubettgehen
  • Dies kann beinhalten, dass Sie jeden Abend um etwa dieselbe Zeit zu Bett gehen und jeden Morgen um etwa dieselbe Zeit aufstehen. 
  • Entspannen Sie sich, indem Sie ein bis zwei Stunden vorm Zubettgehen etwas Entspannendes tun – ein warmes Bad, leichte Yoga- sowie Dehn- und Streck-Übungen oder leichte Lektüre.
  • Wenn Sie gern lesen, greifen sie lieber zu der Printversion eines Buches bei gedämpftem Licht oder einem ebook-Reader ohne Hintergrundbeleuchtung bzw. mit anpassbarer Farbtemperatur.

3. Sorgen Sie für ein gesundes und stärkendes Umfeld

  • Halten Sie Ihr Schlafzimmer aufgeräumt und übersichtlich. Wenn Ihr Gehirn vorm Zubettgehen von Chaos und Unordnung umgeben ist, kann es schwerer sein, zu entspanntem Schlaf zu finden.
  • Dämpfen Sie, wenn möglich, das Licht im Schlafzimmer, bevor Sie es für die Nacht ganz abschalten.
  • Öffnen Sie das Fenster und lassen Sie die Luft zirkulieren.
  • Schlafen Sie in einem möglichst dunklen Raum, aus dem Sie künstliche Lichtquellen fernhalten.
  • Vermeiden Sie während der Nachtzeit das Blicken auf Bildschirme mit einem hohen Blaulichtanteil.

4. Verringern bzw. vermeiden Sie Stress und halten Sie sich fit

Stress zwingt Ihren Körper in einen „Fight or Flight“- (Kampf- oder Flucht-) Modus – Ihr Körper kann sich nicht regenerieren.

  • Finden Sie für sich selbst Strategien, die Ihnen auf einer täglichen Basis helfen, Stress besser zu verarbeiten bzw. ganz zu vermeiden. Beliebt sind hier u.a. Leibesübungen, Yoga, Tai Chi, Meditation, Achtsamkeit, regelmäßige Massagen und alles, was Ihre Selbstwahrnehmung fördert. 

5. Vermeiden Sie schweres Essen und Koffein

  • Vermeiden Sie Koffein in den Nachmittagsstunden und entscheiden Sie sich für ein leichteres Abendessen, idealerweise etwa drei Stunden vorm Zubettgehen. 
  • Vermeiden Sie stark zuckerhaltige Nahrungsmittel, um den Körper die Gelegenheit zu geben „herunterzufahren“.

Alles, was Sie jetzt noch tun müssen, ist, wie ein Baby zu schlafen!

Sind Sie daran interessiert, wie Qi-Technologies Ihnen helfen kann, die nachteiligen Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung von Drahtlosgeräten in Ihrem Heim, Büro oder unterwegs zu verringern? Dann fordern Sie am besten gleich unsere Produktbroschüre an. 

Quellen:

  1. https://ehtrust.org/key-issues/the-environment-and-health/wireless-radiationelectromagnetic-fields-increases-toxic-body-burden/
  2. https://ehtrust.org/key-issues/cell-phoneswireless/screens-and-sleep/
  3. https://ehtrust.org/science/research-on-wireless-health-effects/
  4. https://science.sciencemag.org/content/342/6156/373
  5. https://www.sleep.org/articles/how-sleep-adds-muscle/
  6. https://www.healthline.com/health/sleep-deprivation/effects-on-body#1
  7. http://healthysleep.med.harvard.edu/healthy/science/how/external-factors
  8. https://www.sleepscore.com/eat-well-sleep-well-how-diet-affects-your-sleep/
  9. https://www.sleep.org/articles/sugar-impacts-sleep/
  10. https://www.sleepfoundation.org/articles/5-facts-about-sleep-and-exercise
  11. https://www.sleep.org/articles/easy-ways-to-create-a-soothing-bedroom-environment/
  12. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9258703

Autorin: Veronika Appleford Divincova

Autorinnen-Bio:

Forschungsassistentin, Erzieherin und Content Creator bei Qi-Technologies.

Ich glaube, dass wir in unserem Leben umso bessere Entscheidungen treffen können, je mehr Wissen und Verständnis uns zur Verfügung steht.

pastedGraphic_1.png

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Wir freuen uns über Ihren Beitrag!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.